Szenographie

BMW Art Car. Centre Pompidou Paris

Der US-amerkanischer Künstler Jeff Koons designte den 17. BMW Art Car, welcher am 01. Juni 2010 im Pariser Centre Pompidou der Weltöffentlichkeit vorgestellt wurde. Jeff Koons arbeitete intensiv mit den BMW Entwicklungs- und Designteams in München zusammen. Untersucht wurden hierbei vor allem die Möglichkeiten von Material- und Farbauftrag, die sowohl für die ästhetischen wie auch aerodynamischen Merkmale des Rennwagens entscheidend waren. Mithilfe von 3-D-CAD (computer-aided-design) Modellen des BMW M3 GT2 konnte Koons die Motive auf den Wagenoberflächen simulieren und aus allen Blickwinkeln beurteilen.

Für das Design hat der Künstler Bilder von Rennwagengrafiken, lebhaften Farben und Darstellungen von Geschwindigkeit und Explosionen gesammelt. Das Design von Koons ist von vielen hellen Kontrastfarben geprägt. Das Konzeptdesign wurde in hart umrissene Farblinien übersetzt. An den hinteren Seitenteilen und auf der Rückseite des Autos befinden sich explosionsartige Grafiken, die die Kraft des Autos widerspiegeln sollen.

Die zwei grafischen Ringe auf der Rückseite des Autos sind Ausdruck für die rasante Beschleunigung. Mit den für Koons typisch knalligen Farben ist das Kunstwerk Ausdruck von Kraft, Bewegung und überschäumender Energie. Das von Koons designte 17. BMW Art Car wird vom 12. bis 13. Juni 2010 am 24-Stunden-Rennen von Le Mans teilnehmen. Mit dem 17. BMW Art Car setzt BMW eine lange Tradition fort, die 1975 begann und dieses Jahr ihr 35. Jubiläum feiert. Der Auktionator und Rennfahrer Hervé Poulain hatte die Idee, BMW Rennwagen von renommierten Künstlern gestalten zu lassen. Alexander Calder machte mit dem BMW 3.0 CSL den Anfang. Frank Stella, Roy Lichtenstein und Andy Warhol folgten bis 1979. Alle Fahrzeuge gingen bei den 24 Stunden von Le Mans an den Start.

Konzept und Entwurf für EXPOLAB ADVANCED COMMUNICATION & DESIGN

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